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 In vielen Fällen, in denen man versuchte, Geister-Erscheinungen zu fotografieren, war nach der Entwicklung nichts auf dem Foto zu sehen. Noch häufiger aber bemerken die Fotografen die Erscheinungen erst auf dem Foto, und haben sie, während sie es knipsten, nicht wahrgenommen. Sehen Sie hier die bekanntesten Geister-Fotos.
 Der Geist auf der Treppe Am 19. Juni 1966 fotografierte Hochwürden R. W. Hardy aus White Rock, British Columbia (Kanada), die sogenannte "Tulpentreppe" im Queens House, das Teil des National Maritime Museum in Greenwich, England, ist. Beim Entwickeln des Films entdeckte er diese geisterhafte Gestalt, die die Treppe hinaufzusteigen scheint.
 Die "brown Lady" von Raynham Hall (Norfolk) Dieses Bild des Geistes der "Braunen Dame" (Brown Lady) ist das wohl berühmteste und bekannteste Geisterfoto, dass jemals geschossen wurde. Man nimmt an, dass es sich bei dem Geist um den von Lady Dorothy Townshend handelt, der Frau von Charles Townshend, dem 2. Viscount von Raynham, Bewohner der Raynham Hall in Norfolk, England im frühen 17. Jahrhundert. Die Raynham Hall war für über 300 Jahre das Heim der Townshend Familie. Dorothy war die Schwester des Sir Robert Walpole, einem ehemaligem Partner von Charles, mit dem er jedoch verkracht war. Es wurde außerdem gemunkelt, dass Dorothy vor ihrer Heirat mit Charles die Geliebte des Lord Wharton war, "dessen Charakter und dessen gefällige Unterwürfigkeit gegenüber Frauen dermaßen berüchtigt waren, dass sich keine junge Frau 24 Stunden unter seinem Dach aufhalten konnte, ohne Angst um Ihren Ruf bekommen zu müssen." Charles verdächtige Dorothy der Untreue. Laut offizieller Aufzeichnungen starb sie im Jahr 1726 und wurde daraufhin begraben, man vermutetet jedoch, dass die Beerdigung ein Schwindel war und dass Charles seine Frau eingeschlossen in einem abgelegenen Teil seines Hauses hielt, bis zu ihrem Tod viele Jahre später.
 Die Erscheinung am Altar Im Jahr 1960 machte Reverend K. F. Lord ein Foto vom Altar in der Kirche von Newby in Nord Yorkshire (England). Das Bild wurde von Experten geprüft und man kam zu dem Schluss, dass es sich um eine Doppel-Belichtung handelt. Dennoch erlangte das Foto grosse Berühmtheit.
 Das Mädchen im Feuer Am 19. November 1995 brannte die Wem Town Hall in Shropshire, England komplett aus. Viele Schaulustige versammelten sich vor dem 1905 erbauten Gebäude um das Spektakel zu beobachten. Unter ihnen befand sich auch Tony O'Rahilly, ein Bewohner der Stadt, der mit einem 200mm Teleobjektiv von der gegenüberliegenden Straßenseite Fotos von dem niederbrennenden Gebäude schoss. Auf einem der Fotos erkennt man etwas, dass aussieht, wie ein kleines, teilweise durchsichtiges Mädchen, dass im Eingang steht. Weder O'Rahilly, noch einer der Beobachter oder Feuerwehrmänner konnten sich daran erinnern, dort ein Mädchen gesehen zu haben.
O'Rahilly legte das Foto der "Association for the Scientific Study of Anomalous Phenomena" vor, die es zur Untersuchung an Dr. Vernon Harrison weitergaben, einem Fotografieexperten und ehemaligen Präsidenten der "Royal Photographic Society." Harrison begutachtete sowohl das Bild, als auch das Negativ und kam zu dem Schluss, dass beide unverfälscht waren. "Das Negativ ist ein unkompliziertes schwarz-weiß Werk und weißt keine Hinweise auf eine Manipulation auf, " sagte Harrison.
Aber wer ist das kleine Mädchen? Wem, eine ruhige Kleinstadt im nördlichen Shropshire, wurde schon in der Vergangenheit von Bränden heimgesucht. Laut des offiziellen Stadtarchivs, zerstörte ein verheerendes Feuer aus dem Jahre 1677 einen Großteil der alten Fachwerkhäuser der Stadt. Der Legende nach entflammte ein kleines Mädchen namens Jane Churm versehentlich mit einer Kerze das Feuer an einem Strohdach. Viele glauben, dass es sich auf dem Foto um ihren Geist handelt.
 Der Geist des Lord Combermere Dieses Foto von der Combermere Klosterbücherei wurde 1891 von Sybell Corbet aufgenommen. Links im Bild kann man auf dem Stuhl schwach die Gestalt eines Mannes erkennen. Sein Kopf, Kragen und sein rechter Arm auf der Armlehne sind deutlich zu erkennen. Man glaubt, dass das der Geist von Lord Combermere sei.
Lord Combermere war ein britischer Kavallerie Kommandant im frühen 18. Jahrhundert, der sich in zahlreichen militärischen Feldzügen einen Namen machte. Das Combermere Kloster in Cheshire, England wurde im Jahre 1133 von benediktinischen Mönchen gegründet. Im Jahr 1540 vertrieb König Henry VII die Benediktiner und das Kloster wurde später zum Sitz des Sir George Cotton, Vize Kammerherr im Hausstand von Prinz Edward, Sohn von Henry VIII. Im Jahr 1814 nahm Sir Stapleton Cotton den Titel "Lord Combermere" an und wurde 1817 der Vogt von Barbados. Heute ist das Kloster eine Touristenattraktion und ein Hotel.
Lord Combermere starb im Jahr 1891, nachdem er von einer Pferdekutsche angefahren wurde. Während Sybell Corbet das Foto schoss, fand Combermeres Beerdigung nur wenige Kilometer entfernt statt. Die Fotoaufnahme, die Corbet machte, dauerte zeitgemäß etwa eine Stunde. Von einigen wird daher angenommen, dass während dieser Zeit ein Diener den Raum betrat, sich auf den Stuhl setze und somit das transparente Bild verursachte. Diese Vermutung wurde jedoch von den Mitgliedern des Haushaltes widerlegt, da angeblich alle an Lord Combermeres Beerdigung teilnahmen.
 Geisterhafte Erscheinung auf dem Rücksitz An einem Tag im Jahre 1959 besuchte Frau Mabel Chinnery das Grab ihrer Mutter. Sie hatte ihre Kamera mitgebracht, um Bilder von der Grabstätte zu machen. Nachdem sie ein paar Fotos vom Grabstein ihrer Mutter gemacht hatte, schoss sie beiläufig ein Foto von ihrem Ehemann, der allein im Auto wartete. Zumindest glaubten die Chinnerys, dass er alleine war.
Als der Film entwickelt war, war das Pärchen mehr als überrascht, eine Gestalt zu entdecken, die eine Brille trug und auf dem Rücksitz des Autos saß. Chinnery erkannte sofort das Gesicht ihrer Mutter - der Frau, dessen Grab sie an jenem Tag besucht hatten. Ein Fotografieexperte, der das Bild genau unter die Lupe nahm, stellte fest, dass das Bild der Frau weder auf eine Reflektion noch auf eine Doppelbelichtung zurückzuführen sei. "Ich setze meinen Ruf aufs Spiel, dass dieses Foto authentisch ist," bezeugte er.
 Der Geist in der Kirche 1982 machte der Fotograf Chris Brackley ein Bild vom Inneren der Londoner St. Botolph's Kirche. Er war jedoch nie darauf vorbereitet, was er später auf dem Film entdecken würde. Oben auf der rechten Seite des Dachbodens der Kirche sieht man die transparente Gestalt von etwas, dass aussieht wie eine verschleierte Person. Brackleys Aussage nach waren zu der Zeit in der er das Foto schoss nur drei Personen in der Kirche und niemand von ihnen war auf dem Dachboden.
 Die Geister der S.S. Watertown James Courtney und Michael Meehan waren Crewmitglieder der S.S. Watertown und säuberten einen Frachtbehälter des Öltankers während dieser im Jahr 1924 von New York aus in Richtung des Panama Kanals unterwegs war. Durch einen außergewöhnlichen Unfall wurden beide von Gaswolken überwältigt und getötet. Nach den damaligen Traditionen wurden die beiden Seeleute am 4. Dezember in der See vor der mexikanischen Küste bestattet.
Dies sollte jedoch nicht das letzte Mal gewesen sein, dass die Besatzungsmitglieder die Gesichter ihrer unglücklichen Schiffkollegen zu Gesicht bekommen sollten. Am nächsten Tag, vor Abenddämmerung, berichtete der erste Kamerad die Gesichter der beiden in den Wellen der Backbordseite des Schiffes gesehen zu haben. Sie blieben dort für 10 Sekunden und lösten sich dann im Meer auf. In den folgenden Tagen wurden die phantom-ähnlichen Gesichter der beiden Seemänner von weiteren Mitgliedern der Crew im Wasser hinter dem Schiff gesehen.
Bei der Ankunft in New Orleans meldete der Schiffkapitän die sonderbaren Ereignisse seinem Arbeitgeber, der Cities Service Company, die ihm vorschlug die gruseligen Gesichter doch einmal zu fotografieren. Kapitän Tracy kaufte sich eine Kamera für die Weiterfahrt. Als die Gesichter wieder im Wasser auftauchten, machte er sechs Fotos von ihnen und verschloss die Kamera, sowie den Film im Schiffssafe. Als der Film von einem kommerziellen Entwickler in New York weiterverarbeitet wurde, zeigten fünf der Fotos nichts weiter als Seeschaum. Auf dem sechsten Bild erkennte man jedoch die Gesichter der Verunglückten. Das Negativ wurde von der Burns Detective Agency auf Fälschung geprüft. Nachdem die Schiffscrew ausgetauscht wurde, gab es keine weiteren Meldungen von Sichtungen.
 Die Erscheinung am Bahnübergang Eine außergewöhnliche Legende umgibt einen Bahnübergang im Süden von San Antonio, Texas. Nach der Geschichte ist die Kreuzung des Bahnüberganges der Schauplatz eines tragischen Unfalls bei dem einige Schulkinder ihre Leben verloren - ihre Geister verweilen jedoch an dem Punkt, um stehgebliebene Autos über die Schienen zu schieben. Um diese Legende zu überprüfen machten sich ein paar Leute auf den Weg zu dem berüchtigten Bahnübergang. Dabei entstand unter anderem auch das obere Bild. Auf unerklärliche Weise taucht auf dem Foto eine transparente Gestalt auf. Erst nachdem die Bilder entwickelt wurden, entdeckte man die unheimliche Gestalt, von der am Schauplatz angeblich niemand etwas mitbekommen hatte.
 Geisterhafte Gestalt im Hintergrund Ein altes Privat-Foto: Im Hintergrund des Paares ist eine seltsame, leuchtende Gestalt zu sehen...
 Ein kleines Mädchen ? Dieses (zugegebernermassen qualitativ schlechte) Foto knipste ein junger Mann in seiner Wohnung. Er versicherte, zu diesem Zeitpunkt ganz allein zu sein. Dennoch kann man halb verdeckt die Gestalt eines kleinen Mädchens erkennen.
 Gesichter im Spiegel Der Fotograf machte das Bild in seinem Badezimmer, in dem er, wie er sagte, immer ein unheimliches Gefühl hat. Rechts oben im Spiegel kann man deutlich zwei Gesichter erkennen.
 vergrösserter Ausschnitt
 Der Geist im Keller Die Bewohner des Hauses klagten immer wieder über seltsame Geräusche, die aus dem Keller zu hören waren. Nachdem man einmal ein Foto einer Ecke des Kellers machte, war eine dunkle Gestalt auf der rechten Seite des Bildes zu sehen.
 Eine Lichtgestalt ? Das Bild entstand in einem alten verlassenen Haus in den USA. Deutlich ist die leuchtende Silhouette eines menschlichen Körpers zu sehen.
 Die Gestalt am Auto Dieses Auto hat eine tragische Geschichte: Ein Selbstmord wurde in ihm verübt. Ausserdem war es an mehreren Unfällen beteiligt. An der Motorhaube vorne rechts kann man eine dunkle Gestalt erkennen, die während der Aufnahme von niemandem bemerkt wurde.
 Der Geist der Sefton Church Dieses Bild entstand 1999 in der Sefton Church in Merseyside, England. Als es geschossen wurde, war nur der Fotograf und noch ein weiterer in der Kirche. Das Aussehen der Gestalt erinnert sehr an einen Pfarrer.
 Ein Gesicht im Fenster ? Wir sehen eine Aufnahme des ältesten Schulhauses aus Holz in St. Augustine, Florida, USA. Das Bild entstand im Frühjahr 2003. Bei genauem Hinsehen kann man im Fenster ein Gesicht erkennen.
 Gestalt im Fenster Im linken oberen Fenster dieses verlassenen Hauses scheint sich eine Gestalt anzulehnen...

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